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Deerhound-Club Sommerfest 2003
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Bericht von Ruth Junker
Wir fanden eine Oase vor. Ein wunderschönes altes Haus, einen grossen hellen Kiesplatz davor und alles umgeben von einem alten Baumbestand. Ein grosses Schwimmbecken war da auf der anderen Seite und unter einem gedeckten Platz standen Erfrischungen parat. Mit grosser Herzlichkeit wurden wir von Ingrid begrüsst und fühlten uns sofort wohl. Es waren die Hunde von Ingrid da, ihre Deerhounds samt den drei „Beppis“, ein Labrador und ein Fox Terrier. Und es waren die Pferde da. Ganz in der Nähe die Stuten mit den Fohlen, etwas entfernter die Hengste. Die Hunde fanden alle einen Schattenplatz und wir konnten uns entspannen und unseren Durst löschen. Ursel und Ueli Zahnd waren bereits da und langsam trafen auch Renée und Kurt und Margot und Urs ein. Dann war Peter da und Muriel Greer, Herr und Frau Belin, eine französische Familie mit dem Bruder von Glen Mara Stuart und Bekannte von Ingrid, die sich am Grill engagierten. Gegen Abend, nach einem Kir Royal, unternahmen wir einen Gang an die Saône mit den Hunden. Dies ist eine wunderschöne Flusslandschaft und die Abendstimmung war ganz speziell. Es freuten sich alle, insbesondere die Hunde. Die grossen Grauen benutzen den Fluss zur Abkühlung wie die Whippets und dann war da noch die kleine Léa von Zahnds – sie liebt das Wasser. Der Grill war unterdessen in Gang gebracht worden und als wir heimkamen war alles parat. An einem langen Tisch taten wir uns an den Grilladen und dem Salat gütlich, die frischen Baguettes und Tranksame rundeten das Mahl ab. Gemütliches Beisammensitzen mit vielen Plauderein liess die Zeit vergehen. Viele Lichtlein gaben nach dem Einnachten eine romantische Stimmung. Der Pool war bevölkert – was will man noch mehr. Zwischendurch wurde das Zeltdörfli errichtet, selbst Junkers Zelte wurden mit tätiger Mithilfe fertig. Um Mitternacht herum machte sich doch die Müdigkeit bemerkbar und langsam zogen sich alle an ihre Schlafplätze zurück. Bei uns im Zeltdorf auf einer Koppel schliefen die Jüngsten unter dem vom Mars hell beleuchteten Sternenzelt, die restlichen Zwei- und Vierbeiner krochen unters textile Zelt. Leiser Lärm der Nationalstrasse, hie und da ein Schnauben der Pferde und das Rufen eines Käuzchens wiegte uns in den Schlaf. So um halb Acht Uhr morgens tauchte ein Kopf nach dem anderen aus den Zelten auf. Die Hunde wurden versorgt, dann traf man sich wieder beim Haus. Ein reich gedeckter Frühstückstisch stand bereit, wir „lebten wie Gott in Frankreich“. Die Landschaft der Saône ist auch im Morgenlicht wunderschön und es war erneut ein feiner Rundgang mit den Hunden. Es wurde Zeit, abzuräumen und die Autos bereit zur Heimreise zu machen. Zu unserer Freude war der Grill bereits wieder in Betrieb und gestärkt nahmen wir gegen zwei Uhr nachmittags die Heimreise unter die Räder. Es war ein lässiges Sommerfest und Uelis Ausspruch, man müsste hie und da die Zeit anhalten können, kann ich nur beipflichten. Es war eine friedvolle Atmosphäre auf dem Hof. Wir haben die persönliche Bekanntschaft mit Menschen gemacht. Wir haben beeindruckende Landschaft gesehen. Wir haben herzliche Gastfreundschaft erlebt. Ganz herzlichen Dank Ingrid und allen Helfern für dieses prächtige Wochenende.
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