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Deutsche Deerhound-Jahresausstellung 2003 Renée E. Devaux Erstmals wurde die Deutsche Deerhound-Jahresausstellung im wunderschön angelegten fürstlichen Park in Donaueschingen, vor der herrlichen Kulisse des im Besitz seiner Durchlaucht Fürst Fürstenberg stehenden Schlosses ausgetragen. 76 Deerhounds waren für die kurzfristig anstelle von Mrs. Pamela Cross-Stern eingesprungene nord-irische Richterin Margret Martin gemeldet, 71 davon waren anwesend. Temperaturen von über 30° Celsius machten nicht nur den Hunden und Vorführern, sondern auch den Zuschauern zu schaffen. Keiner sass locker am Ring, die wenigen standhaften Zuschauer drückten sich in den Schatten des Richterzeltes. Glücklicherweise bietet der alte Baumbestand des Parks viele Schattenplätze, die Ringe befinden sich jedoch auf den Dressurvierecken an der prallen Sonne. Frau Martin bemühte sich denn auch, die Hunde nicht unnötig an der Sonne stehen zu lassen, ausser zu Beginn einer Klasse und für die Entscheidungen befand sich meist nur der Hund im Ring, der gerichtet wurde. Allerdings legte Frau Martin grosses Gewicht auf das Gangwerk und liess die Deerhounds - vor allem für die Entscheidungen – ausgiebig laufen, was die Hunde erstaunlich gut mitmachten, wenn auch mit der Zeit in weniger flottem Tempo. Wie so oft in den letzten Jahren machten die Deerhounds in Schweizer Besitz mit 20 anwesenden Hunden erfreulicherweise einen nicht zu vernachlässigenden Anteil aus, hingegen waren leider wieder längst nicht alle deutschen Zuchten vertreten. 10 Hunde aus der Schweiz erreichten eine Platzierung und die Bewertung “Vorzüglich“ resp. “Vielversprechend“. Diese erfolgreichsten Schweizer Hunde waren (in der Reihenfolge der Klassen):
Die Ausstellungsleitung überraschte mit einem speziellen Teilnehmerpreis. Für Deerhounds wurde ein hübscher Pin mit Deerhound-Motiv abgegeben. Zudem hatte die Rassebeauftragte Angelika Evertz bei Deerhound-Züchtern und –Besitzern unermüdlich Spenden gesammelt, um ihr Ziel zu erreichen, nämlich jedem teilnehmenden Hund respektive Besitzer einen Preis übergeben zu können: alle Platzierten erhielten zu der schon fast zur Tradition gewordenen Schottenmuster-Rosette eine handgefertigte Keramiktasse mit Deerhoundköpfen, für die anderen gab’s ein “Knabber-Säckchen“. Einziger Wermutstropfen in der sonst ausgezeichneten Organisation war die Ausfertigung der Richterberichte in einer deutschen Uebersetzung, hätten doch die Aussteller gerne gewusst, was die Richterin tatsächlich gesagt hatte. Herzlichen Dank allen
Spendern, aber auch den Organisatoren und der Richterin Margret Martin
für den unvergesslichen Tag!
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Deerhound-Club der Schweiz ©
2003